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Kurzkonzept

Die nachfolgenden, konzeptionellen Vorgaben wurden im Vorfeld der Eröffnung der Einrichtung von der Abteilung für Kinder, Jugend und Familie erarbeitet.

Sie dienen uns, bis zur Erarbeitung der unserer Kita eigenen Konzeption, als Arbeitsgrunglage. Die Aussagen sind natürlich für unsere Arbeit richtig, jedoch spiegeln Sie noch nicht im Detail unsere Arbeitsweisen.

Konzeption bedeutet für uns: wir legen fest, auf welcher Grundlage und wie genau wir hier in unserer Kita mit den Kindern leben, lernen, arbeiten und uns auseinandersetzen wollen.

Die wichtigsten Säulen unserer Konzeption sind die Kinderrechte, festgeschrieben in der UN-Kinderrechtskonvention, sowie die Grundlagen der Partizipation, als eine Beteiligung der Kinder an Entscheidungen, die ihr eigenes und das Leben in der Gemeinschaft betreffen. Dabei müssen Erwachsene auf einen Teil ihrer Entscheidungsmacht verzichten.

Die pädagogischen Bildungskonzepte, die wir hier zu Grunde legen wollen, sind der Situationsansatz und das offene Konzept. Bei allen Prozessen wollen wir die Eltern als kompetente Partner mit einbeziehen.

Unsere Kita wurde im Jahr 2010 aus den Mitteln des Konjunkturpakets 2 gebaut. Sie entstand auf Betreiben der Elternschaft des Wohngebietes, die sich wesentlich für die Errichtung dieser Kita mit einem Bürgerverein einsetzten.

Der Träger ist die Stadt Bonn, die mit ihrem Leitbild die Grundlage für unsere Arbeit bildet.

Susanne Treppmann
Pädagogische Leitung

Konzeptionelle Vorgaben

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Aufnahmekriterien

Es gelten die allgemeinen Aufnahmekriterien der städtischen Tageseinrichtungen für Kinder:

  • Kinder aus dem Einzugsgebiet werden bevorzugt aufgenommen.
  • Es wird eine ausgewogene Altersstaffelung beachtet.
  • Eine ausgewogen Mischung von Jungen und Mädchen.
  • Eine Gruppenstruktur, die vielfältige Entwicklungsfördernde Anregungen bietet.
  • Eine Struktur, die die Integration von Migrantenkindern ermöglicht.
  • Berücksichtung von Kindern von nachweislich berufstätigen, in Ausbildung / Umschulung befindlichen Personensorgeberechtigen


Die besonderen Bedürfnisse der Kinder mit Förderbedarf werden in der pädagogischen Arbeit und den speziellen strukturellen Gegebenheiten der Einrichtung berücksichtigt.

Verpflegung

Eine kindgerechte ausgewogene Ernährung wird für alle Altersstufen angeboten, dabei werden die kulturellen Besonderheiten der Familien und Kinder berücksichtigt. Der Essensanbieter wird mit den Familien und dem Kindergartenteam im Konsens ausgewählt. Ein Qualitätskriterium dabei ist, dass das Angebot ernährungsphysiologisch ausgewogen sein muss.

In unserer Kita nehmen alle Kinder an der Essensverpflegung teil, auch die Kinder mit einem Betreuungsumfang von 35 Stunden.

Der Caterer der unser Essen liefert heißt "Kartoffel".

Lage der Einrichtung

Der Ortsteil Küdinghoven mit dem Neubaugebiet "An der Umkehr" ist im stadtweiten Vergleich durch einen hohen Anteil junger Familien geprägt.

Die Kinderzahlen der 0-6-jährigen sind im statistischen Bezirk Li-Kü-Ra seit 2006 um 84 gestiegen und werden sich prognostisch bis 2014 nur geringfügig reduzieren.

Der Anteil der Zuwanderer liegt bei 17,2% mit steigender Tendenz. Die Hauptherkunftsländer sind die Türkei und Polen.

Grundlage eines gelingenden Bildungsprozesses, ist eine gute Eingewöhnung des Kindes. Dafür ist maßgeblich eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft mit den Eltern verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, die Kinder in der Eingewöhnungsphase zu begleiten, um den Ablösungsprozess so gut wie möglich zu gestalten.

Auftrag und gesetzliche Grundlagen

Die Einrichtung arbeitet auf der Grundlage des ab 01.08.2008 geltenden Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) und den Empfehlungen zur Bildungsförderung für Kinder von 0 bis 10 Jahren in NRW.

Ziele der pädagogischen Arbeit

Bildung und Bildungsdokumentation

Die Bildungsprozesse sind auch im Hinblick auf die gleichberechtigte Teilhabe und die Chancengleichheit von Kindern mit und ohne Behinderung geprägt von folgenden Merkmalen:

  • Sie gehen von den Fähigkeiten / Möglichkeiten aus, die das Kind mit sich bringt.
  • Sie lassen Raum, um spontanes Verhalten von Kindern verstehen zu lernen.
  • Sie nehmen Kinder mit ihren besonderen Bedürfnissen, Eigenarten und ihrer Lebensgeschichte an.
  • Sie gehen von den Stärken und Fähigkeiten der Kinder aus und unterstützen sie darin.


Für gelingende Bildungsprozesse ist u.a. die Rolle der Erzieherin / des Erziehers bzw. der Therapeutin / des Therapeuten entscheidend. Sie/er baut zum Kind eine verlässliche respektvolle Beziehung auf und unterstützt die Entfaltung der frühkindlichen Selbstbildungsprozesse.

Dazu gehört auch, dass sie/er ständig das eigene pädagogische / therapeutische Handeln reflektiert und gegebenenfalls korrigiert.

Die Beobachtung der Kinder und die Dokumentation der pädagogisch / therapeutischen Arbeit sind in der täglichen Arbeit unerlässlich. Die Aufgabe besteht darin, den Entwicklungsstand eines Kindes mit all seinen Stärken und Schwächen zu erfassen und zu dokumentieren. Darauf aufbauend wird das Kind mit konkreten Angeboten gefordert und gefördert.

Grundsätzlich werden alle Entwicklungs- und Bildungsbereiche beobachtet:

  • die sprachliche Kompetenz
  • die kognitive Kompetenz
  • die soziale Kompetenz
  • die fein- und grobmotorische Kompetenz
  • der mathematische und naturwissenschaftliche Bereich
  • der musisch rhythmische Bereich
  • der Bereich Medien und Technik


Als einheitlicher Standard wird in den städtischen Kindertageseinrichtungen mit dem Einverständnis der Eltern der "Gelsenkirchener Entwicklungsbogen" eingesetzt. Weitere individuelle Beobachtungsformen werden angewandt. Ein regelmäßiger, mindestens zweimal im Jahr, stattfindender Kontakt und Austausch mit den Eltern über den Entwicklungsstand ihres Kindes wird gepflegt.

Um den Kindern eine lebensnahe und umfassende Bildung und Erziehung zu ermöglichen, gehen wir in unserer Arbeit vom lebensbezogenen, wie auch situationsorientierten Ansatz aus. Mittelpunkt und Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit ist grundsätzlich das Kind mit seinen Bedürfnissen, Interessen und Erfahrungen.

Folgende Aspekte finden deshalb in der täglichen Arbeit besondere Berücksichtigung:

  • Leben mit Kindern im Alltag
  • Nähe zum gesellschaftlichen und realen Leben
  • Respektvoller Umgang mit der Natur und der Umwelt
  • Akzeptanz und Toleranz gegenüber allen Menschen mit ihren jeweilig unterschiedlichen Lebenssituationen
  • Mit Kindern Lebensereignisse und erlebte Situationen aufgreifen, bearbeiten und helfen, diese einzuordnen.
  • Die individuellen Erfahrungen und Erlebnisse eines jeden Kindes werden so weit wie möglich berücksichtigt.
Sprachförderung

Sprache ist die wichtigste Grundlage der Kommunikation mit anderen Menschen und eine Grundvoraussetzung für eine Chancengleichheit in der Bildung. Durch sie können wir Gedanken, Gefühle ausdrücken und Erlebnisse kommunikativ verarbeiten.

Die Kinder werden darin unterstützt, ihr eigenes Denken sinnvoll und differenziert sprachlich auszudrücken und das Interesse für die geschriebene Sprache zu entwickeln. Die Fachkräfte sind für die Kinder ein wichtiges sprachliches Vorbild, die ihnen als ernsthafte Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Die Sprachförderung wird nach dem Sprachförderprogramm Kon–Lab, des Sprachwissenschaftlers Zvi Penner umgesetzt. Durch den Einsatz des Konzeptes können Kinder ihr Sprachverhalten trainieren, indem sie durch gezielten Input aufmerksam werden und die Wort– und Satzbildung der deutschen Sprache intuitiv entdecken.

Zusätzlichen wird für die fünf- und sechsjährigen Kinder die "Heifer-Methode" zur Schulung der phonologischen Bewusstheit und der frühen Entwicklung der Lese-Schreibkompetenz angeboten. Diese Methode lenkt den Fokus auf formelle Merkmale der Sprache, wie Sätze, Wörter, Silben, Laute, Grapheme (Buchstaben, Schriftzeichen). Sie bindet Laute an Farben als bedeutsames Element der kindlichen Erlebniswelt. Farben eignen sich als Medium Kognition zu ankern. Farbpunkte ermöglichen es den Kindern, Worte zu analysieren ohne zunächst mit Graphemen überfordert zu werden. Es wird dabei der ganzheitliche Aspekt der frühkindlichen Förderung berücksichtigt.

Zusätzlich werden den Kindern unter Anleitung Sprachförderprogramme am PC angeboten.

Die Kinder mit anerkanntem Förderbedarf bekommen zusätzlich gezielte Entwicklungsbegleitung durch die Logopädin / den Logopäden im Haus.

Die interkulturelle Erziehung

Interkulturelle Erziehung bedeutet, fremden Kulturen und Lebensweisen offen gegenüberzustehen und zu akzeptieren. Diese Einstellung wird den Kindern gezielt vermittelt.

Das Zusammenleben mit den Kindern und deren Eltern kann nur dann zur Zufriedenheit aller Beteiligten erfolgreich gestaltet werden, wenn der jeweilige kulturelle Hintergrund berücksichtigt wird. Grundlage hierfür ist die gegenseitige Toleranz und Akzeptanz anderer Kulturen und Religionen. Dies beinhaltet, dass die Kinder und Eltern an Festen und Feiern mit anderem kulturellen Hintergrund teilnehmen.

Die interkulturelle Arbeit erfordert vom pädagogischen Personal eine intensive Auseinandersetzung mit den verschiedenen Kulturen, ihren Sitten und Gebräuchen.

Die Vielfältigkeit der verschiedenen Kulturen wird als Bereicherung verstanden und in der täglichen Arbeit genutzt.

Der Fokus liegt dabei auf dem kulturellen Hintergrund, religiöse Inhalte werden nicht vermittelt.

Außerdem ist es auch möglich, bei Bedarf bilinguale Kurse in den Alltag der Kindertageseinrichtung zu integrieren.

Bewegungserziehung

Kinder entdecken die Welt durch Bewegung. Sie haben einen enormen Betätigungs- und Bewegungsdrang, der mit ständigem Erproben und Experimentieren einhergeht. Es muss ihnen dafür ausreichend Raum und Zeit zur Verfügung stehen. Können Kinder ihrem natürlichen Bewegungsdrang nicht nachkommen, zeigt sich dies in Defiziten auf motorischer und kognitiver Ebene.

Bewegung muss den ganzen Tag möglich sein und nicht zu bestimmten, dafür vorgesehen Zeiten.

Möglichkeiten entsprechend der Altersgruppe und der besonderen Bedürfnisse sind:

  • Bewegungsangebote im Gruppen- und Mehrzweckraum / zusätzliche psychomotorische / physiotherapeutische Angebote für einzelne Kinder oder eine Gruppe durch die Therapeutin / den Therapeuten im Haus
  • Spiel im Außengelände bei jedem Wetter
  • Ausflüge in die Umgebung
  • Waldtage
Natur – und Umweltbegegnung

Kinder erkunden ihre Umwelt spielerisch. Sie wollen sie erforschen und begreifen. Im Kindergartenalltag werden den Kindern durch unterschiedliche Materialien und Projekte Zusammenhänge der Natur und Umwelt vermittelt. Besonderen Wert wird dabei auf den Aspekt der nachhaltigen Entwicklung gelegt, das heißt, wie die Welt für alle zukunftsfähig gestaltet werden kann.

Auf verschiedenen Angebotsebenen finden die Kinder so Antworten auf naturwissenschaftliche und ökologische Fragen:

  • im Außengelände und bei Ausflügen in die Umgebung
  • beim Sammeln und Untersuchen von Naturmaterialien
  • durch Naturbeobachtungen
  • durch Angebote von Experimentierecken im Rahmen des Projekts "Haus der kleinen Forscher" oder "Leuchtpol"
  • durch themenbezogene Projekte
  • durch Erklärung von naturwissenschaftlichen Phänomenen im Alltag
  • durch das Angebot von "Forscherkisten" oder ähnlichem Material
Kreativität

Kreativ sein bedeutet, Gedanken, Gefühle und Ideen auszudrücken und gemeinsam mit Anderen Lösungen zu entwickeln. Im kreativen Denken und Handeln erhalten die Kinder die Möglichkeit, ihre Sicht der Welt darzustellen.

Beim kreativen Prozess steht nicht immer das Ergebnis im Vordergrund. Der Prozess ist vielmehr wichtig und der schöpferische und experimentierende Umgang mit dem Material.

Für die unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsstufen der Kinder wird eine Vielfalt von Materialien angeboten, wie Papier, Wasser, Sand, Knet– und Töpfertisch, Malen an der Staffelei etc.

Musik und Rhythmik

Der Umgang mit Instrumenten, das Hinführen an unterschiedliche Musikrichtungen, die Freude am Singen und an tänzerischen Bewegungen sind wichtig für ein gutes Körpergefühl und fördern eine ausgeglichene Emotionalität.

Die Fachkräfte geben im Alltag elementare musikalische Anregungen, stellen Musik– und Rhythmusinstrumente bereit und führen besondere Projekte durch.

Partizipation

Kinder, die an Entscheidungsprozessen teilhaben können, lernen selbstbewusst ihren Standpunkt zu vertreten. Die Kinder lernen bei vielen Anlässen im Tagesablauf, ihrem Alter entsprechend, ihre Meinung zu äußern und mit zu entscheiden. Bei den älteren Kindern findet dies zum Beispiel in Form von Kinderkonferenzen statt.

Soziale und emotionale Kompetenz

Kinder, die sozial und emotional gestärkt sind, können sich selbstbewusst in Gruppen integrieren und agieren. Aus diesem Grund sind soziale Beziehung und inklusive Erziehung ein wesentlicher Baustein in der täglichen pädagogischen Arbeit in allen Bildungsbereichen. Soziales Lernen findet permanent spielend und kreativ statt.

Eingewöhnung

Grundlage eines gelingenden Bildungsprozesses, ist eine gute Eingewöhnung des Kindes. Dafür ist maßgeblich eine vertrauensvolle Erziehungspartnerschaft mit den Eltern verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit, die Kinder in der Eingewöhnungsphase zu begleiten, um den Ablösungsprozess erfolgreich zu gestalten. Optimal ist dabei, wenn Eltern und Fachkräfte sich am Tempo des Kindes orientieren.

Die Einrichtung bietet den Eltern am Ende des Eingewöhnungsprozesses ein erstes Entwicklungsgespräch an.

Tagesablauf

Der Tagesablauf orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder, besonders in den beiden Gruppen mit Kindern unter Drei oder Kindern mit Behinderung. Essens- und Ruhezeiten werden dem Biorhythmus, besonders der jüngeren Kinder, angepasst.

Zu einem geregelten Tagesrhythmus gehört für uns ebenfalls, dass die älteren Kinder bis ca. 9 Uhr in der Einrichtung sind. Freispielphasen wechseln sich im Laufe des Tages mit Angebotsphasen ab.

Zusammenarbeit mit Eltern

Die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Tageseinrichtung ist durch das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) festgelegt.

Grundsätzlich ist die Elternmitwirkung ein wichtiges Element der pädagogischen Arbeit. Dazu werden folgende Formen der Zusammenarbeit mit Eltern angeboten:
Anmeldegespräch, Informationsabend, Besuchstage für die neuen Eltern und Kinder, Elternnachmittage und –abende, Sprechtage, regelmäßige Entwicklungsgespräche über das Kind zur Unterstützung der gemeinsamen Erziehungspartnerschaft, gemeinsame Feste und Feiern, sowie vieles mehr.

Darüber hinaus ist es möglich, Bildungs- und Unterstützungsangebote für Eltern zu organisieren, wie, zum Beispiel Referenten zu Erziehungsfragen einzuladen oder einen Kurs "Starke Eltern – starke Kinder" einzurichten.

Zusammenarbeit im Team

In einem multiprofessionellen Team zu arbeiten heißt, offen für Kooperation auf allen Ebenen zu sein. Durch die Teamarbeit soll die Effektivität und die Zufriedenheit der Beschäftigten erhöht werden. Qualifizierte Teamarbeit ist in hohem Maße abhängig vom Verhalten der Beteiligten untereinander. Die Stärken eines jeden Teammitgliedes werden als Bereicherung und Entlastung angesehen und stehen nicht in Konkurrenz. In Solidarität, Loyalität und einem ständigen Prozess der Weiterentwicklung werden viele Formen der Zusammenarbeit genutzt, die zu einer optimalen Zielerreichung der Arbeit führen.

Als Einrichtung der Stadt Bonn werden in der Kindertagesstätte regelmäßige und vielfältige Formen des Teamaustausches gepflegt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, gemeinsam an Fortbildungen des Jugendamtes teilzunehmen oder inhouse-Seminare zu organisieren.

Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Die Kooperation mit anderen Institutionen bzw. die Teilnahme am Stadtteilarbeitskreis im Sozialraum bringt Hilfen, Erfahrungsräume und Unterstützung zum Wohle der Kinder mit sich. Durch die vielfältigen Kontakte wird die Kindertagesstätte selber zu einem wichtigen Ort der Begegnung.

Eine Kooperation findet mit unterschiedlichen sozialen Einrichtungen statt, wie z.B. den anderen Kindertagesstätten, den Grund- und Förderschulen, Jugendzentren und kulturellen Einrichtungen.

Darüber hinaus bestehen feste Kontakte

  • zum Gesundheitsamt (Gutachten für Kinder mit Förderbedarf, jährliche Vorsorgeuntersuchungen und Zahnprophylaxe),
  • zum Fachdienst für Familien und Erziehungshilfe,
  • zur Volkshochschule im Rahmen des Lesepatenprojektes oder Sprachkursen,
  • zum Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf) e.V.
  • zur interdisziplinären Frühförderung, Sozialpädiatrischen Zentren, therapeutischen Praxen,
  • zur Erziehungsberatungsstelle,
  • zur Polizei.
Qualitätsmanagement

Um die Entwicklung eines Kindes optimal zu begleiten und die pädagogische Arbeit nach den aktuellen gesellschaftlichen und gesetzlichen Forderungen durchzuführen, muss jede Einrichtung bestimmten Anforderungen gerecht werden. Festgelegte Zielvorgaben für die Fachkräfte bieten eine Orientierung für pädagogische Handlungen, aber gleichzeitig auch die Basis für die Überprüfung, inwieweit die pädagogische Arbeit individuell bei jedem einzelnen Kind oder aber in der Gruppe erfolgreich ist. So findet eine effektive Arbeit statt, die immer wieder den Situationen, Forderungen und Bedürfnissen angepasst wird.

Die Vorgabe zur Entwicklung einrichtungsbezogener Prozesse (organisatorisch und pädagogisch) erfolgt nach Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2008.

Alle Leitungsteams wurden im Bereich des Qualitätsmanagementsystems qualifiziert.

Für die einzelnen Berufsgruppen der Beschäftigten wurden Anforderungsprofile zur Orientierung entwickelt.

Durch Beratungsangebote und Fortbildungen werden die städtischen Einrichtungen kontinuierlich in der Professionalisierung der Teams unterstützt.

Quelle: Jugendamt der Stadt Bonn